Vitamedzen BIoresonanz-Pollenallergie
Publiziert 20 Minuten 18.03.2014

Die Pollensaison wird dieses Jahr lange dauern

von Deborah Onnis - Schlechte Nachrichten für Allergiker: Mit den milden Temperaturen begann der Pollenflug dieses Jahr rund zwei bis drei Wochen früher als üblich.

 

Die Experten des Allergiezentrums Schweiz künden eine lange Pollensaison an. Diese habe rund zwei bis drei Wochen früher als im Durchschnitt der Vorjahre angefangen und werde deshalb auch länger dauern. «Wer auf Gräser und Kräuter allergisch reagiert, muss mit Symptomen bis in den Spätsommer, allenfalls sogar bis im Oktober rechnen», sagt Sprecherin Annelise Lundvik.

In der Schweiz sind laut Lundvik 15 bis 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung von Pollenallergien betroffen – also gut jede fünfte Person. Diese Zahl, die laut Lundvik bis vor wenigen Jahren noch stark stieg, scheint sie sich nun auf hohem Niveau zu stabilisieren. Ein möglicher Grund könne die bessere Vorsorge sein. «Heute unternehmen Betroffene schneller etwas gegen die Allergie.» Die meisten Pollenallergie-Betroffenen sind im Alter zwischen 12 und 25 Jahren. Am stärksten verbreitet ist die Gräser- oder Birkenpollen-Allergie.

Massiv mehr Allergiemedikamente verkauft

Aktuell sorgen Erlen- und Haselpollen für tränende Augen und Niesattacken. Als Nächstes steht der Blühbeginn von Esche und Birke an. Hat man im Herbst nicht an eine Immuntherapie (Desensibilisierung) gedacht, heisst es in vielen Fällen nun: Symptome bekämpfen und Vermeidungsstrategien nutzen.

Bei der Immuntherapie werden die entsprechenden Allergene in steigender Dosierung unter die Haut gespritzt oder als Tabletten oder Tropfen unter die Zunge gelegt. Damit wird ein immunologischer Schutz aufgebaut, der weitere allergische Reaktionen verhindert. Der Körper wird sozusagen an das Allergen «gewöhnt». Lundvik rät, bei einer Allergie genau abzuklären, auf welche Pollen man allergisch ist, und die Pollenprognosen zu beachten. Diese sind beispielsweise auf derWebsite des Allergiezentrums oder dessen App Pollen-News abrufbar.

Dass die Pollen dieses Jahr schon früher als üblich in der Luft fliegen, merkt man auch beim Medikamentenverkauf. «In den letzten zwei Wochen haben wir massiv mehr Allergie-Medikamenten verkauft, als sonst zu dieser Jahreszeit üblich ist», sagt Maria Neuhäusler von der Bahnhofapotheke Zürich. «So viel wie sonst im ganzen Monat März.»

Dabei gehen vor allem chemische Medikamente über den Ladentisch. «Wenn Leute mit starken Beschwerden kommen, wollen sie etwas, was schnell wirkt.» Homöopathische Mitteln werden dafür laut der Apothekerin eher vorbeugend eingesetzt. «Meist ist es aber so, dass die Leute nicht genug früh daran denken.»

Lesen Sie mehr (Artikel vom 20 Minuten, 18.03.2014)

 

 

VITAMEDZEN hat in den letzten Jahren mehr und mehr Mund-zu-Mund Empfehlungen erhalten,  aufgrund zufriedenen Heuschnupfen-Patienten. Lassen Sie sich beraten - einen Termin können Sie Telefonisch 044 991 5991 oder hier abmachen.